Wie Variable Fonts in der Praxis eingesetzt werden

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Robin Rendle am

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Gestern hat Richard Rutter einen großartigen Artikel veröffentlicht, in dem er untersucht, wie das Team von Clearleft die neue Website der Ampersand-Konferenz mit variablen Fonts erstellt hat (das ist die Technologie, die es uns ermöglicht, mehrere Breiten und Schriftschnitte in einer einzigen Schriftdatei zu bündeln). Hier ist der wirklich spannende Teil:

Vor zwei Monaten lag die Browserunterstützung für variable Fonts nur bei 7%, aber seit heute Morgen lag die Unterstützung bei über 60%. Das bedeutet, dass Schriftvariationen eine nutzbare Technologie für den aktuellen Einsatz sind.

Und das Geniale daran ist, dass es eine relativ große Anzahl von variablen Fonts gibt, mit denen man experimentieren kann, nicht nur in Browsern, sondern auch in Desktop-Design-Anwendungen.

Software, die variable Fonts unterstützt, ist bereits weiter verbreitet, als man vielleicht denkt. So unterstützen beispielsweise die neuesten Versionen von Photoshop und Illustrator diese, und wenn Sie macOS 10.13+ oder iOS 11+ verwenden, nutzt die Systemschrift San Francisco extensiv Schriftvariationen. Allerdings ist die Verfügbarkeit von variablen Fonts für den Einsatz äußerst begrenzt. Zum Zeitpunkt des Schreibens gibt es noch keine kommerziellen variablen Webfonts, aber eine wachsende Anzahl kostenloser und experimenteller variabler Webfonts, wie im Axis Praxis Playground gezeigt.

Adobe hat vor einiger Zeit auch eine Reihe von variablen Fonts zur Verfügung gestellt, falls Sie nach weiteren Schriftarten suchen.

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