Jedes Mal, wenn „UX“ über meine Lippen kommt oder von meinen Fingern getippt wird, denke ich: „Habe ich diesen Begriff gerade richtig verwendet?“ Er fühlt sich heutzutage wie ein so großer und aufgeladener Begriff an, dass vielleicht die Art und Weise, wie ich ihn verwende, nur zur Verwirrung beiträgt. Ryan Singer beschreibt dieses Problem gut.
Debatten wüten weiterhin über die Rolle von UX-Designern, Benutzerforschung und wie weit das Wissen über den Benutzer in die Organisation durchdringen sollte. Auf der einen Seite wird UX als eine spezialisierte Wissensdomäne betrachtet, die die Projektdefinition informiert und Anforderungen festlegt. Auf der anderen Seite ist UX etwas, für das die gesamte Organisation irgendwie verantwortlich sein sollte.
Es kann sich so groß anfühlen, als ob UX buchstäblich das Einzige ist, was in einem gesamten Projekt zählt. Es kann sich auch so klein anfühlen, als ob 2 Pixel zusätzlicher Abstand an einem bestimmten Dropdown die Optionen leichter tippbar machen.