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Chris Coyier am

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Apropos Utility-Bibliotheken, Jeremy Keith reagierte auf Adam Wathans Artikel, den wir vor nicht allzu langer Zeit verlinkt haben. Jeremy ist bei ihm für die ersten vier „Phasen“ dabei, kann aber Phase 5, die, in der es darum geht, voll und ganz auf Utility-Bibliotheken zu setzen, nicht mitmachen.

An diesem Punkt hat es keinen Vorteil mehr, überhaupt eine externe Stylesheet-Datei zu haben. Man könnte genauso gut Inline-Styles verwenden. Aber Adam hat das vorausgesehen und kontert mit diesem Unterschied zwischen Inline-Styles und dem Vorhandensein von Utility-Klassen für alles.

Man kann nicht einfach jeden beliebigen Wert wählen; man muss aus einer kuratierten Liste auswählen.

Stimmt. Aber das ist keine technische Lösung, sondern eine kulturelle. Man könnte genauso gut eine kuratierte Liste erlaubter Inline-Style-Eigenschaften und -Werte haben. Wenn man sich in einer Umgebung befindet, in der die Leute nicht jedes Mal, wenn sie etwas stylen wollen, einfach eine neue Utility-Klasse erstellen, dann befindet man sich auch in einer Umgebung, in der die Leute nicht jedes Mal, wenn sie etwas stylen wollen, neue Inline-Style-Kombinationen erstellen.

Ich denke, Adam hat hier etwas Wichtiges angesprochen, aber es geht nicht um Utility-Klassen. Sein Vorschlag „Utility-First CSS“ funktioniert nur, wenn das Vokabular strikt eingehalten wird. Damit das funktioniert, muss jeder, der den Code anfasst, das System verstehen und dessen Grenzen respektieren.

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