„OpenType Variations Fonts“

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Robin Rendle am

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Auf dem Typekit-Blog hat Tim Brown über eine aufregende Entwicklung in der Welt der Webfonts geschrieben: eine Verbesserung der OpenType-Schriftdatei-Spezifikation.

Das klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht besonders aufregend, aber „variable Fonts“ (variablen Schriftarten) ermöglichen es Designern und Entwicklern, eine einzige Schriftdatei in eine Webseite einzubetten und dann die verschiedenen Breiten und Stärken, die wir benötigen, aus dieser einen Datei zu interpolieren. Das bedeutet kleinere Dateien, weniger Anfragen und mehr Flexibilität für Designer. Allerdings ist dieses Format noch nicht in Browsern verfügbar. Stattdessen zeigt es, dass Google, Microsoft, Apple und Adobe sich dediziert für die Weiterentwicklung einsetzen.

Stellen Sie sich vor, Sie komprimieren oder erweitern die Glyphenbreiten ganz leicht, um schmale und breite Ansichten zu berücksichtigen. Stellen Sie sich vor, Sie erhöhen die x-Höhe Ihrer Lieblingsschriftart bei kleinen Größen nur ein wenig. Stellen Sie sich vor, Sie schärfen oder runden die Schriftschnitte Ihrer Marke auf eine Weise, die Ihr Typograf beabsichtigt hat, für die Zwecke der Kunstrichtung. Stellen Sie sich vor, Sie verkürzen die Unterlängen unmerklich, damit Überschriften schön eng gesetzt werden können, ohne dass sich Buchstaben ineinander verhaken. Stellen Sie sich vor, all das geschieht live im Web, als natürlicher Teil des responsiven Designs.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, haben wir über den Aufruf zu einem responsiven Schriftformat geschrieben, das erklärt, warum es in Zukunft so unglaublich hilfreich sein wird. John Hudson hat auch einen langen Überblick über die gesamte Geschichte verfasst, und die Spezifikation ist hier.

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